Planung und Gedanken zur ReiseâŠ
Die Idee geistert schon lange durch meinen Kopf und dieses Jahr soll die Reise RealitĂ€t werden. Nachdem ich letztes Jahr in dĂ©r Normandie war und die KĂŒste einfach atemberaubend war hatte ich mir vorgenommen weiter Richtung SĂŒden zu fahren und dort mit meinem Wohnmobil frei stehend ein paar Wochen zu verbringen.
Die Route geht von Köln aus in Richtung Faro unten in Portugal. Ich plane die Strecke bewuĂt nur grob weil die Strecke sicherlich einige Schönheiten bereit hĂ€lt und ich unter UmstĂ€ndenâauch mal einen Zwischenstopp einlegen werde.
Eine Idee habe ich noch im Hinterkopf⊠Frankreich⊠Castelane beim Canyon du Verdon. Da war ich vor 40 Jahren mal mit dem Motorrad und diese damalige Reise habe ich immer noch in Erinnerung. Bisher konnte ich mich aber noch nicht dazu durchringen den Schlenker ĂŒber Castelaneâzu fahren.
Wer meint so eine Reise ist mit dem Navi oder mit Google Earth einfach planbarâŠtĂ€uscht sich. Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht das Ărtlichkeiten sich verĂ€ndern. Zum Teil weil sich die Orte und Gemeinden verĂ€ndern oder weil das Wetter die Orte und Gemeinden verĂ€ndert und man oft die geplante Strecke mit dem Wohnmobil nicht fahren kann. Bleibt man auf den Transitstrecken ist das kein Problem aber verlĂ€sst man diese dann kann es leicht zu einem Abenteuer werden.
Geplante Stopps sind sinnvoll und auch wichtig und man sollte wirklich auf seiner Reise mal ungeplant halt machen⊠einfach weil es schön ist vor Ort.
Die Technik
Unser Reisemobil ist ein RAPIDO 866f, 7,5 Meter lang, 3m hoch, auf einem 4,4t heavy-Fahrwerk, mit Fiat Halbautomatik.

Wir haben schon mehrere Reisen damit gemacht und auch 5 Wochen lange Reisen kann man damit angenehm durchfĂŒhren.
Das Fahrzeug ist tatsĂ€chlich schon so groĂ, dass man auf manchen kleineren PlĂ€tzen Probleme bekommt. Mit dem Frontantrieb kann man sich leicht fest fahren (zum Beispiel in den DĂŒnen der Normandie oder auf sandigen StellplĂ€tzen. Wir erkunden die CampingplĂ€tze immer vorher mit einem Rundgang bei dem wir auch unseren Wunschplatz aussuchen. Autark stehen können wir theoretisch 6 Tage (an Bord sind 2 Toiletten Kassetten) wobei Wir dann an die Grenze der Akku-KapazitĂ€t kommen. Bei Sonnigem Wetter geht es auch lĂ€nger wobei dann die Toiletten Kassetten den Zeitraum begrenzen.
MĂŒll ist immer und ĂŒberall ein Problem. Egal wohin wir gekommen sind⊠immer findet sich illegal abgelegter MĂŒll im GebĂŒsch oder auch die Hinterlassenschaften aus dem Chemieklo haben wir schon gesehen.
Diesen Campern verdanken wir seit 2023 die Tatsache das viele Gemeinden am Atlantik die Zufahrt zu den StrĂ€nden und den StellplĂ€tzen an der SteilkĂŒste fĂŒr Wohnmobile unzugĂ€nglich gemacht haben.â
Entsorgungsmöglichkeiten bieten die CampingplĂ€tze und StellplĂ€tze der Gemeinden. Man sollte sich darĂŒber im klaren sein das bei der MĂŒll Entsorgung und beim entsorgen der Chemietoilette Kosten fĂŒr den Betreiber entstehen. Von 1,-âŹâaufwĂ€rts kann man ausgehen. Auch Trinkwasser kann auf den PlĂ€tzen Geld kosten.
GrundsĂ€tzlich verlassen wir einen Stellplatz bzw. Campingplatz immer mit leeren Toiletten Kassetten, leeren MĂŒlleimern und vollem Wassertank. Der an Bord befindliche Wassertank fasst 100 Liter und reicht meistens fĂŒr 2 Wochen⊠oder lĂ€nger⊠je nachdem wie gut unsere StellplĂ€tze/CampingplĂ€tze sind/waren.
Unsere grobe Route startet in Burscheid dem âTor zum Bergischen Landâ.
Nach gut einer Woche Vorbereitung von WoMo und Technik sollte es am Mittwoch den 27.03.2024 los gehen.
Fast hĂ€tte uns die KĂ€lte einen Strich durch die Planung gemacht⊠der FrostwĂ€chter hatte das Trinkwasser abgelassen. Also noch mal den halben Trinkwasser Tank fĂŒllen (muss jedes Mal den 20 Liter Kanister zu Hause fĂŒllen) was Zeit und Fahrerei kostet. Na ja, am Morgen des 27. MĂ€rz waren die Temperaturen zum GlĂŒck ĂŒber 8 Grad und der Frostschutz rĂŒhrte sich nicht.
So gegen 10:30 Uhr sind wir dann los gefahren mit Ziel Faro im SĂŒden von Portugal. Unser Navi gab an 2465 Kilometer und 1 Tag und 6 Stunden Fahrzeit an.
Klar das man das nicht an einem StĂŒck fahren sollte.
Meine persönliche Vorgabe waren zwischen 500 und 800 Kilometer pro Tag⊠was ich letztes Jahr auch zwei Mal geschafft habe.
Zum NaviâŠ
ich habe mich dazu entschlossen ein aktuelles iPad Mini mit der App âSygic Truckâ zu nutzen. Der Vorteil man kann alle relevanten Fahrzeug Daten in die App eintragen und diese Daten werden bei der Routen Planung berĂŒcksichtigt. Bis auf ein, zwei Mal bin ich auch sehr zufrieden mit dem iPad und der App. Der Vorteil vom iPad ist die Vielseitige Nutzbarkeit unterwegs und zu Hause. Im iPad ist eine SIM-Karte mit einem Prepait Tarif fĂŒr 20 GB im Monat fĂŒr 20 ⏠den ich nach der Reise auf 9,90 ⏠reduzieren kann.
Unser Reisemobil/Wohnmobil ist ein Rapido 866f auf Fiat Heavy 4,4t Fahrwerk, 140PS und Fiat Halbautomatik. LÀnge 7,5m und 2,98m hoch. Der Fiat fÀhrt sich ausgezeichnet und verbraucht je nach Fahrweise und Beladung zwischen 10 und 12 Liter je 100 Kilometer.
Wenn man mit dem Wohnmobil oft unterwegs ist, dann hat man quasi einen zweiten âHausstandâ mit allem was dazu gehört. Da machen 4,4t schon Sinn⊠erst recht wenn Frau und Dackel mit auf Tour gehen sollen.
Mit der Frau das krieg ich hin⊠aber fĂŒr das Zwerg-Rauhaar-Dackel-MĂ€dchen muss es schon was extravagantes sein. Also hab ich kurzerhand einen Schrank unter dem Bett in eine dem Dackel angemessene Schlaf- und RuhestĂ€tte umgebaut. Mit Erfolg insofern das Dackel bis Mitternacht in seiner âHĂŒtteâ pennt um dann âmaulendâ darum bettelt das Ihn jemand zu Frauli ins obere Bett hebt.
So viel zu Frau, Hund und der Rolle als Herrchen und Mann⊠ein Typ der es allen recht machen soll.
Na ja, ich will nicht klagen denn letztendlich schenkt uns der Dackel Lebensfreude und die Frau erdet uns MÀnner⊠oder war es anders herum ?
Also zurĂŒck zur TourâŠ
Wir sind am ersten Tag knapp 500 Kilometer gefahren und haben uns dann beim Tanken dazu entschlossen so gegen 17 Uhr mal in die App âPark4Nightâ zu werfen. Schnell war ein Stellplatz in der NĂ€he unserer Reiseroute gefunden und wir haben uns schnell dazu entschlossen dort zu ĂŒbernachten. Bei Tageslicht sind wir dort angekommen und haben unseren Platz (nach einigen Schwierigkeiten mit dem französischen Komputer Terminal) belegt. Stromkabel angeschlossen und noch eine kleine Runde an den ansĂ€ssigen LokalitĂ€ten vorbei um dann aber im WoMo zu Abend zu essen.
Der Stellplatz liegt zum Teil unter BĂ€umen und ist zum groĂen Teil waagerecht. Mit 7,5 Meter LĂ€nge sind die StellplĂ€tze aber auch ausgereizt. Zu jeder Parzelle gehört auch ein gleich groĂes StĂŒck RasenflĂ€che.
Man ist schnell im Ort⊠hat aber dafĂŒr den StraĂenlĂ€rm bis spĂ€t Abends und schon frĂŒh am Morgen prĂ€sent.
Jeder hat schon von ĂberfĂ€llen und verschiedensten Gaunerreien gehört und gelesen die den Wohnmobilisten ereilen können. Um uns möglichst gut abzusichern habe ich eine Dashcam mit drei Kameras gekauft. Front-, RĂŒck- und Innen Kamera. Die RĂŒckkamera habe ich auf der Fahrerseite installiert. Die innen Kamera auf die Beifahrerseite und die Frontkamera vorne oben am Fensterrahmen. Was ich bis jetzt sagen kann ist, dass die Kamera auf den knapp 500 Kilometern 16000mAh von meiner Powerbank verbraucht hat. Ob und wenn ja wie gut die Aufnahmen geworden sind muss ich am Zielort prĂŒfen. Eine 512GB Speicherkarte wird es zeigen. SpĂ€ter mehr zur Kamera und dem System und was die Kamera zu leisten vermag.
Wir stehen hier ca. 100m vom FluĂufer entfernt und jetzt um 22 Uhr wird es noch mal richtig frisch. Schnell noch mal die Heizung hoch gestellt. Gute Nacht.
Der nĂ€chste Morgen ist frisch und nach einem kurzen FrĂŒhstĂŒck drehen wir eine âGassi-Rundeâ mit Lucy. In der BĂ€ckerei gegenĂŒber holen wir uns Brot âSticksâ und belegte KĂ€se Baguette. Dann zurĂŒck zum WoMo und los geht es weiter Richtung Faro.
Das war die stĂŒrmischste Fahrt die ich ĂŒberlebt habe. Selbst bei 80kmh war das WoMo kaum auf der StraĂe zu halten. Dazu der Sintflut artige Regen und Graupelschauer. Dank Park4Night haben wir wieder einen Stellplatz gefunden. 20 km von der Autobahn entfernt aber sehr gut zu erreichen. Ein netter Franzose hatte das GlĂŒck den letzten freien Platz zu bekommen bevor wir eintrafen. Man muss wissen das in Spanien die Osterferien sind und die Spanier gerne mit der Familie zum Camping nach Frankreich fahren. Besagte Familie war aber so freundlich den Platz mit uns zu teilen und so standen wir mit 1,5m Abstand nebeneinander.
Ăbrigens ein sehr schöner CP mit StellplĂ€tzen, sauberer Duschen und WC. Frischwasser am Stellplatz, Grauwasser Ablass ebenso. Das Chemie WC konnten wir im SanitĂ€rgebĂ€ude entleeren. Alles sehr sauber und gepflegt.
Der Platz ______ kostet fĂŒr eine Nacht 17 Euro incl. Strom, Wasser und SanitĂ€r sowie Chemie WC entleeren. Den Platzkönnen wir wĂ€rmstens empfehlen.
Nach einer ruhigen Nacht ging es heute den 29.03.2024 um 9 Uhr weiter Richtung Faro.
Ăbrigens⊠die Diesel Preise sind hier in Spanien echt gĂŒnstig. Frankreich von bis zu 2,20 Euro an der Autobahn haben wir hier in Spanien 1,56 Euro fĂŒr den Liter Diesel bezahlt. Wetterbedingt und durch die Ardennen ist der Diesel Konsum auf 12,5 Liter je 100km gestiegen.
Gute 650km sind wir heute gefahren und nĂ€chtigen auf einem relativ neuen Stellplatz unweit einer Tankstelle. Ein kleines Restaurant gehört zum Stellplatz und neue SanitĂ€r und Entsorgungsmöglichkeiten sowie Strom sind im Preis von 22 Euro eingeschlossen. Alles ist sehr gepflegt und sauber. Das Essen war lecker und fĂŒr 3 Flaschen Bier, 2 Espresso und natĂŒrlich unser Essen haben wir gĂŒnstige 33,- ⏠bezahlt. ErwĂ€hnt werden sollte, dass Hunde in Spanien normaler weise nicht in Speiserestaurants mitgenommen werden dĂŒrfen.
22:00 Uhr und es war wieder frisch und die Heizung musste fĂŒr unser Wohlbefinden mit laufen.
Gute Nacht.
30.03.2024 Eiskalte Nacht mit 3 Grad Celsius. Dank der Heizung ist nichts eingefroren.
So gegen 9 Uhr wollen wir los fahren. Vorher noch die WC Kassette leeren und auf zur letzten Strecken Etappe.
Waren ca. 650 km bis Faro und wir durften bei 5°C die Schnee bedeckten Berge genieĂen. Es war kalt, nass und windig aber wir haben durchgehalten.
Die AnkĂŒndigung vom ADAC das die Maut in Portugal ĂŒber das âmaut-1â GerĂ€t funktioniert STIMMT NICHT.
Die Mautstellen sind immer noch mit Personal besetzt oder man muss am Automaten ein Ticket ziehen und dann an der nĂ€chsten Station bezahlen. Bis Faro haben wir zwei mal 11,25 ⏠bezahlt seit wir in Portugal sind. Das Autobahnnetz ist eher rudimentĂ€r und die StraĂen oft sehr schlecht.
In Faro haben wir keinen passenden Stellplatz gefunden. Wir sind dann nach Tavira zu einem Top Stellplatz gefahren. FĂŒr 44 Euro pro 24 Stunden ist dann auch alles inclusive.
Hier bleiben wir bis Ostermontag und erholen uns von der Anreise.
31.03.2024
Gut geschlafen bis 10 Uhr⊠Àh, was 10 Uhr ?
Tja, in Portugal ist die Zeit eine Stunde vor der deutschen Zeit unabhÀngig von der Winterzeit.
Also hier in Portugal sind es 11 Uhr und in Deutschland 12 Uhr nach Sommerzeit. Das liegt an der Zeitzone in der Portugal zugeordnet ist.
Die vergangene Nacht hat es noch mal ordentlich geschĂŒttet und erst jetzt gegen Mittag hat es aufgehört.
Gestern hat die Alarmanlage Wipro 2 einen Fehler gemeldet⊠nichts ging mehr. GlĂŒcklicher weise kannte ich den Fehler schon von frĂŒher und hoffe das der Fehler nach einem kurzen Eingriff erledigt ist.
Motoröl muss auch nachgefĂŒllt werden⊠ein Liter auf 10.000 km ist aber kein Problem.
Ein Problem könnte unser Gasvorrat werden. Wir haben 2 Stahlflaschen mit je 11 kg Gas an Bord. Die erste Flasche hat schon 43% verbrauch angezeigt. In Portugal gibt es ein anderes Anschluà System und wir sind nicht von Temperaturen unter 5 Grad Celsius ausgegangen⊠also heizen war nicht eingeplant. Mal sehen wie wir das gelöst bekommen.
Alarmanlage funktioniert wieder und Motoröl ist nach gefĂŒllt. Brauchwasser 20 Liter nachgefĂŒllt.
Gassirunde mit Lucy und dann gute Nacht.
- April 2024 weiter gehtâs Richtung Westen.
Vorher noch gefrĂŒhstĂŒckt und die WC-Kassette entleert.
60 Kilometer weiter haben wir einen Stellplatz gefunden der 400m von der SteilkĂŒste entfernt liegt. Mit etwas GlĂŒck haben wir einen der letzten StellplĂ€tze bekommen. Ebener Platz, leicht geschottert und bis Mittag im Schatten durch 3 hohe Pinien. Allerdings haben wir kein Fernseh-Empfang mit unserer Sat Anlage. Na ja, geht auch mal ohne. Der Stellplatz âALGARVE Motorhome Park Falesiaâ hat gute Bewertungen bei Park4Night und ist sehr gut organisiert. Einzig die Toiletten und die Duschen sind noch eher als rudimentĂ€r zu bezeichnen. Aber alles funktioniert. Frischwasser gibt es an mehreren Stellen auf dem Platz und Das Chemie WC kann man auch an mehreren Stellen auf dem Platz entleeren.
Zum Strand geht man durch einen schönen naturbelassenen Wald und Wiesen GrundstĂŒck bis zu einer Treppe die hinunter zum Strand fĂŒhrt. Aber schon von oben hat man an der SteilkĂŒste einen phĂ€nomenalen Blick auf den Atlantik und die KĂŒstenlinie⊠wir sind begeistert.
Zum Mittagessen hat Iris uns Döner und Fritten geholt. GegenĂŒber der Einfahrt zum Stellplatz gibt es einen Imbiss der wirklich leckere Döner und Leckere Fritten aus frischen Kartoffeln anbietet. Ich denke in ein oder zwei Jahren wird der Imbiss in einem festen GebĂ€ude sein und âRestaurantâ dran stehen⊠wĂŒrde uns fĂŒr die Betreiber freuen weil das Essen echt lecker war.
UngefÀhr 200m weiter gibt es einen Einkaufsmarkt der wegen Ostermontag heute geschlossen war. Morgen, Dienstag den 2. April 2024 werden wir dort mal rein schauen und evtl. einiges einkaufen.
Leider funktioniert das WLAN hier nicht wie erwartet und ich nutze meine GB von Vodafone. Kann sein das am Abend viele im Netz unterwegs sind und daher öfters mal die Verbindung abbricht.
Na ja, man merkt jetzt auch wie es kÀlter und feuchter wird und das Bett ruft auch schon.
Kurze Pipi Runde mit Lucy und das ab in die Heia. - April
Wir gehen zum Strand und dann Richtung SĂŒden (rechts am Strand entlang).
Die SteilkĂŒste ist ein Traum von braun und grautönen und von Wildblumen und KrĂ€utern bewachsen. Wir sind sehr beeindruckt und auch Lucy hat ihren SpaĂ. Ein StĂŒck weiter öffnet sich die SteilkĂŒste und zeigt uns die durch Erosion geformten Formationen von Kalk und Sandstein.
Plötzlich sehen wir zwei Paraglider die die Aufwinde an der SteilkĂŒste nutzen . Unterhalb, also am Strand findet sich eine Windsurf Schule in einem einfachen Bretterverschlag. sieht aber irgendwie stylisch aus.
Genug gelaufen und wir entschlieĂen uns am Strand zurĂŒck zu laufen. Bei der Windsurf Schule hĂ€tten wir auch hoch gekonnt und auf der StraĂe oder dem Trampelpfad an der KĂŒstenlinie zurĂŒck gehen können. Aber so hat Lucy noch Gelegenheit zum Buddeln und Schnuppern.
ZurĂŒck am WoMo fĂ€llt die Entscheidung⊠es gibt wieder HĂ€hnchen Döner mit Fritten⊠und Iris muss zum Imbiss und unser Essen holen. Danach Mittagsruhe und zum Kaffee gibt es Kekse die Iris von Ihrer kleinen Radtour (wĂ€hrend Lucy und Herrchen ein SchlĂ€fchen gemacht haben) mitgebracht hat.
Am Abend gehen wir noch mal eine Runde mit Lucy und zum Abendessen genieĂen wir Wein, Bier und ErdnĂŒsse.
Gegen 22:30 Uhr fÀngt es an zu nieseln und dem Wetterbericht entsprechen regnet es in der Nacht.
Das war ein toller Tag und dem entsprechend geht es gegen 23 Uhr ins Bett und wir schlafen bald ein.
3.April
Die Nacht war nicht mehr so kalt und um Gas zu sparen konnte ich die Heizung um 3 Uhr aus machen.
Der Morgen bringt Sonne⊠aber auch dichten Nebel vom Meer. Der Nebel lĂ€sst alles verschwinden und es fĂŒhlt sich kalt und nass an. Die Sonne schafft es kaum den Nebel zu vertreiben und immer wieder kommen groĂe Nebelwolken ĂŒber den Platz gewabert. Wir entschlieĂen uns zum Lebensmittelmarkt 300 Meter weiter zu laufen und mal schauen was es dort so gibt.
Baguette ist schon ausverkauft⊠dafĂŒr gibt es noch Baguette-Brötchen ganz frisch aus dem Backofen. Auch ansonsten gibt es fast alles in dem Lebensmittelmarkt. Neben Brötchen, Salat, KĂ€se, Chili-Ketcup, Erdnusbutter kaufen wir noch NĂŒsse. Keine 20 Euro das ist ein guter Preis.
ZurĂŒck am WoMo wird ausgepackt.
WC muss geleert werden und Wasser muss nachgefĂŒllt werden. Die Gelegenheit habe ich genutzt und in der Garage alle KĂ€stchen von der âWerkzeugwandâ ĂŒberprĂŒft ob ich nicht doch vielleicht entsprechende âGas Adapterâ habe⊠leider nicht.
Heute Mittag gibt es Salat, HÀhnchenbrust Filets und Baguette Brötchen. Iris macht den Salat und ich dann die HÀhnchen Filets.
Obwohl der Stellplatz ausgebucht ist, ist es angenehm ruhig. Da die Osterferien der Portugiesen am 5. April beendet sind werden wohl viele am Wochenende abreisen.
Wir haben vor am Montag weiter zu fahren Richtung âletzte Curry Wurst vor Americaâ am sĂŒdlichsten Punkt von Portugal. Na ja, jetzt ist ja erst mal Mittwoch.














































